gedachtes




6 Wochen. Viel Grün, viel Hoffnung, wenig Kontakt.

Zwischen diesem Bildern liegen genau sechs Wochen. Auch wenn sich diese Zeit für manch einen nach Stillstand angefühlt hat, so hat sich doch so viel verändert und langsam nähern wir uns wieder etwas, das wir Alltag nennen sollen.
Nun duften die Blumen und Blüten, wir konnten das erste Gemüse ernten, die Kühe und Schwalben sind zurück. Wir dürfen uns wieder aufeinander zu bewegen. Auch wenn wir uns nicht die Hände reichen oder uns umarmen können und die Sehnsucht nach vielen Liebsten noch immer sehr groß ist, so fühlt es sich doch schon nach einem ersten, großen Schritt an, den wir gemacht haben. Wir haben gepflanzt, gegraben, gebaut, gestritten und geliebt. Und wir haben gelernt. Gelernt uns anzupassen, mitzuspielen. Diese Lektion fiel und fällt mir nicht leicht. Nur noch im Kleinen planen und entscheiden zu können. Nur noch heute und jetzt zu sehen und weniger an übermorgen zu denken. Aber um ehrlich zu sein, war es nicht unwichtig für mich. Denn ich habe gemerkt, wie unerheblich doch das Übermorgen eigentlich ist, weil es sich ohnehin kaum beeinflussen lässt und es auch nur so schön sein kann, wie das Heute, jetzt und hier.